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Route an der Seeküste

Route an der Seeküste

Durch den Park erstreckt sich wunderschöne asphaltierte Trasse des Fahrradrings des Westlitauens. Das ist eine der schönsten Fahrradtrassen in Litauen, die neben dem Schutzgebiet Plazė vergeht, das man beim Fahrradfahren bewundern kann. Im Seeteil des Territoriums des Parks ist es interessant zu tauchen, nach den versunkenen Schiffen zu suchen, sich an dem steinreichen Grund des Meeres, der Fauna der Unterseewelt zu ergötzen. Bei Nemirseta ist das Relikt des Zweiten Weltkriegs versenkt – das deutsche Kriegsschiff Fusillier. Die Besucher, die sich für die Biologie interessieren, werden Vergnügen beim Tauchen an der Holländischer Mütze haben, wo es viele große mit Algen und Mollusken überwucherte Gerölle gibt. Hier kann man auch den Seeteufel, dessen echter Name der Seeskorpion ist, den Seehasen (Lump), zahlreiche blaue Garnelen und Schwarzmund-Grundel sehen.

In Erkenntnishinsicht ist dieser Teil der Meeresküste einzigartig: auf der relativ kleinen Fläche kann man die Pflanzen finden, die anderswo selten zu finden sind, im Herbst kann man die Scharen der migrierenden Vögen beobachten, und im Winter – die Vögel beobachten, die hierüberwintern. In diesem empfindlichen Territorium der Natur, das von allen Seiten von urbanisierten Territorien umgeben ist, brüten die in das Rote Buch Litauens eingetragene Vögel - Kraniche, Wiedehopfe, Sandregenpfeifer, Baumfalken, Turmfalken, Seeadler.

Der Küstenregionalpark erstreckt sich das Ufer der Ostsee entlang, deshalb kann man ihn einfach besuchen und es ist unmöglich, sich zu verlaufen. Der Park ist ein der kleinsten in Litauen und alle sehenswerte Objekte sind leicht zu Fuß an einem Tag erreichbar, obwohl es auch empfehlenswert ist, alle Objekte mit dem Fahrrad zu besuchen.

Der Küstenregionalpark ist ein der raren Orte, wo der Besucher sowohl historische Zeichen antreffen, als auch in der Natur die Zeit verbringen kann, ohne sich von den Bequemlichkeiten derZivilisation zu entfernen. Eine der einfachsten Weisen, sich mit den Werten des Parks kennenzulernen, ist die einfache Wanderung an der Küste, bei der man alle sehenswerte Orte besucht. Am bequemsten ist es, von den Befestigungen des Zweiten Weltkriegs in Kukuliškės anzufangen. Hier wurde die historische Kriegsexposition eingerichtet, und einheimische Enthusiasten des Kriegsklubs führen interessante Führungen. Weiter geht man durch den Wald der Meeresküste, der Anfang des 20.Jahrhunderts vom Magistrat von Klaipėda und Händler-Gilde gepflanzt wurde. Dieser Wald erinnert mehr an den Gutspark, weil hier auf die Initiative der Händler viele eingeführte Bäume gepflanzt wurden – Buchen, Berg-Ahorne, Rot-Ahorne, Weisstannen, Lärchen. Dieser Wald ist auch für die kleinsten Besucher zugänglich, bequem für die Spaziergänge, leicht zu finden, sicher und man kann sich nicht verirren. Er erstreckt sich von den Befestigungen des Zweiten Weltkriegs am Ufer des Litorina-Meeres (alte Bezeichnung der Ostsee) bis zum 24 m hohen Steilhang der Holländischen Mütze bei Karklė. Auf dieser Strecke gibt es der sogenannte Litorina-Weg – die Trasse, die mit Informationstafeln über die anzutreffenden Werte bezeichnet ist. Von der Holländischen Mütze kommt man schnel in Karklė an – das alte historische Fischerdorf. Die Geschichte des Landes wird durch das alte Waldrevier (6), den Friedhof der Ertrunkenen, die alte Schmiede, Schule und Reste des Fundaments der Kirche widerspiegelt. In Karklė gibt es zahlreiche Ferienwohnugen, zwei Geschäfte (in einen von denen kann man Fisch (frisch und geräuchert) kaufen), Cafe, Restaurant, Minizoo. Mehr Information über sehenswerte Orte finden Sie im Besucherzentrum des Küstenreginalparks.

Der Küstenregionalpark ist eine der reichsten Strecken an Bernstein an der Ostseeküste, an der die Einheimischen von alters her mit speziellen Netzen Bernstein direkt aus den Wellen fangen. Das ist die Kunst, die nach der guten Erkenntnis der Natur und Ortschaften fordert. Einige Bernsteinfischer machen aus dem gefangenen Bernstein Souvenirs und verdienen noch davon Geld, die anderen arbeiten als Guides – lehren die Touristen die Kunst des Bernsteinfischens, erzählen über die Geschichte Bernsteins.

Aus Karklė geht man gewöhnlich weiter auf der wunderschönen Fahrradtrasse bis Palanga. Unterwegs besucht man den Plazė (Placio)-See, der sich nahe der Meeresküste befindet, wo auch der Platz für Beobachtung der Vögel eingerichtet ist. Auch wenn Sie hier nicht in der Zeit der Migration der Vögel ankommen werden und keine Vögel hier sehen werden, eröffnet sich von dem Podest wunderschöne Landschaft der naturellen Wiesen der Meeresküste mit den in der Ferne ruhenden Dünen und gut sehendem Blau des Meeres. Der Fahrradweg erstreck sich an der Grenze des Reservats von Plazė, es ist verboten, von ihm in Richtung des Meeres zu gehen, aber von dem Weg kann man sich an die Landschaft der Meeresküste, an den Wiesen, Wäldern, Dünen ergötzen.

Ganz vor Nemirseta, beim Dorf Anaičiai, ist der Platz für Beobachtung eingerichtet – ein wunderschöner Ort für die Atempause. Von hier an eröffnet sich der Ausblick auf geschützte Orte der Meeresküste mit den raren Pflanzen. Ein wenig weiter – noch ein Platz für Beobachtung auf dem Ufer des Litorina-Meeres, wo sich von oben an der Ausblick auf wunderschöne naturelle Dünen der Meeresküste eröffnet. Von hier an gibt es nur 500 Meter bis zur einzigen erhalten gebliebenen Rettungsstation der Schiffe in Litauen, die Anfang des 20.Jahrhunderts gebaut wurde. In der Nähe befindet sich der Friedhof des Dorfs Anaičiai, der auch sehenswert ist. Wenn man weiter an der Meeresküste geht, können die Liebhaber der Geschichte nach den Zeichen der alten Grenze zwischen Litauen und Deutschland suchen, und dann gelangt man nach Palanga.

Eingereicht: Pajūrio regioninio parko direkcija