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Die ortodoxe Kirche des Hl.Vladimir in Kretinga

Koordinatės: 55.888756, 21.241752
Objekto adresas: Rotušės Platz, Kretinga, Litauen
Savivaldybė: Bezirk Kretinga

Die ortodoxe Kirche des Hl.Vladimir in Kretinga stand 1875–1927 im Zentrum des Marktplatzes von Kretinga (heutiger Rathausplatz).

Nach dem Aufstand im Jahre 1863 wurde in Kretinga die Brigade der Wache des Grenzgebiets Russlands stationiert, wohnten die Familien der Militärs. Auf die Sorge des Priesters Vladimiras Jurevičius wurde in der Mitte des Marktplatzes (heute der südliche Teil des Rathausplatzes), an dem Ort des abgebauten Rathauses 1875 die ortodoxe Kirche des Zollamts von Kretinga gebaut, die nach dem Fürsten Vladimiras genannt wurde.

Der Entwurf der ortodoxen Mauerkirche wurde 1870 bestätigt. Der Autor ist der Architekt Samoilovas. Das Gebäude ist typisch, im byzantinischen Stil gebaut, aus Ziegeln gebaut, geputzt, mit 400 Plätzen. Über dem Dach gab es fünf Kuppeln (4 kleine und 1 große) sowie der Turm des Glockenturms mit vergoldeten Kreuzen. Im Glockenhaus hingen die Glocken, die in der Gießerei des Händlers L. Usačiovas in Waldai gegossen wurden und hier 1876 gebracht wurden.

1883 (das Äußere wurde vom Bürger Preußens Rudolfas Imeris erneuert) und am Anfang des 20.Jahrhunderts wurde die ortodoxe Kirche renoviert.

Die ortodoxe Kirche wurde von einer Reihe der Laubbäumen verschiedener Arten umhüllt, die von einem Holzzaun mit den Mauernkolonnen umgeben, die 1879 Mortfejus Rabinovičius, der Händler aus Kaunas, gebaut hat.

1915–1920 wurde die ortodoxe Kirche des Hl.Vladimir für die Bedürfnisse der deutschen Armee benutzt. Die Kirche wurde vernachlässigt, die Gottesdienste fanden nicht mehr statt, weil es mehr keine Gemeinde der Ortodoxe gab. 1926 wurde das Gebäude der ortodoxen Kirche durch den Beschluß des Innenministeriums für den Abbau verkauft. An ihrer Stelle wurde 1931 das Denkmal zum Andenken an das Jahrzehnt der Unabhängigkeit Litauens enthüllt. Nach dem Abbau der ortodoxen Kirche von Kretinga blieb für die Ortodoxe (1927 – 96 Gläubiger) die Mauerkapelle des Hl. Eleutherus im alten Friedhof der Ortodoxe in der Stadt Kretinga. 1976 wurde die ortodoxe Kirche von Kretinga ausregistriert.

2003, als das Museum von Kretinga archeologische Untersuchungen durchgeführt hat, wurden die Fragmente des Fundaments der ortodoxen Kirche, im südlichen Teil des Rathausplatzes, in der Tiefe von 0,85–1 m, ausgegraben, die aus den Ziegeln mit einzelnen Feldsteinen gemauert waren.

Quelle: Kretingos enciklopedija

Eingereicht: Kretingos rajono savivaldybės M. Valančiaus viešoji biblioteka

Das Objekt in folgenden Routen vorhanden
 
  • Bezeichnung:

    Šv. Vladimiro cerkvė ir liuteronų bažnyčia (kairėje) : [atvirukas] / Fotogr. Richard Krips, Leidėjas Robert Schmidt. - Memel, ~1910-1913. - 1 atvirukas

    Ursprung: Dainiaus Raupelio asmeninė kolekcija

    Herausgeber: Kretingos rajono savivaldybės M. Valančiaus viešoji biblioteka

    Profi: Kretingos rajono savivaldybės M. Valančiaus viešoji biblioteka

    Type / formatieren: Atvirukas / jpg

    Rechte: CC BY-NC-ND

    Šv. Vladimiro cerkvė ir liuteronų bažnyčia (kairėje)
  • Bezeichnung:

    Šv. Vladimiro cerkvė : [atvirukas] / Paulina Mongirdaitė. - [Palanga, ~1902]. - 1 atvirukas

    Ursprung: Mažesniųjų Brolių Ordino Lietuvos Šv. Kazimiero Provincijos archyvas

    Herausgeber: Kretingos rajono savivaldybės M. Valančiaus viešoji biblioteka

    Profi: Kretingos rajono savivaldybės M. Valančiaus viešoji biblioteka

    Type / formatieren: Atvirukas / jpg

    Rechte: CC BY-NC-ND

    Šv. Vladimiro cerkvė